Das ist demail.jetzt

  • demail.jetzt ist Ihr unabhängiges Informationsportal zum Kommunikationsstandard De-Mail.
  • demail.jetzt möchte über De-Mail aufklären und richtet sich an Endnutzer und Privatkunden.
  • demail.jetzt spricht auch Unternehmen und Institutionen an, die an De-Mail interessiert sind.
  • demail.jetzt wird ständig erweitert und informiert über die neuen De-Mail Entwicklungen.
  • demail.jetzt setzt sich kritisch mit De-Mail und der aktuellen Berichterstattung auseinander.
  • demail.jetzt möchte dazu beitragen, das Ihre digitale Kommunikation einfacher wird.
  • De-Mail im Überblick finden Sie auf der demail.jetzt-Infografik rechts!

Was ist De-Mail eigentlich?

Was ist und wer organisiert De-Mail?
Alles zum De-Mail Gesetz, dem Teilnehmerverbund und der Registrierung.
Fakten & Fragen

Wofür wird De-Mail genutzt?

Wofür kann ich De-Mail verwenden?
Anwendungsbeispiele mit allen Vorteilen für Nutzer, Bürger und Kunden.
De-Mail Nutzen

Wieso jetzt mit De-Mail starten?

Warum soll ich jetzt mit De-Mail starten?
Was genau kann ich mit meiner De-Mail Registrierung bewirken?
Motive & Gründe

Wer bietet De-Mail Dienste an?

Wo erhalte ich eine De-Mail Adresse?
Dienste, Anbieter und Tarife für Privatnutzer
im Überblick.
Anbieter

De-Mail Fakten-Check

Das ist De-Mail auf den Punkt gebracht:
De-Mail ermöglicht das elektronische, rechtssichere und vertrauliche Versenden, Empfangen und Ablegen von Dokumenten und Nachrichten. Für Privatnutzer ist ein De-Mail Postfach und der Empfang und Versand genauso einfach zu bedienen wie ein E-Mail Postfach. Da De-Mail ein „gekapseltes“ System ist, wird eine zusätzliche De-Mail Adresse benötigt. Denn nur zwischen zwei De-Mail Teilnehmern (jeweils mit De-Mail Adressen) können De-Mails ausgetauscht werden.
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Sicherer, elektronischer Kommunikationsstandard:
Durch die standardmäßige Transportverschlüsselung können die Inhalte einer De-Mail auf ihrem Weg durch das Internet nicht von Dritten mitgelesen oder verändert werden. Analog zum herkömmlichen Brief können bei De-Mail Zusatzoptionen wie „Einschreiben“ oder „Versandbestätigung“ gewählt werden, mit beweiskräftiger Versand- und Zustellbestätigung.

Der gesetzliche Rahmen:
Das De-Mail Gesetz (und die Technischen Richtlinien) der Bundesregierung bieten den gesetzlichen Rahmen und sind im Mai 2011 in Kraft getreten. Das Bundesministerium des Inneren koordiniert De-Mail gemeinsam mit der Wirtschaft. Realisiert und betrieben wird De-Mail nur von staatlich zertifizierten und akkreditierten Anbietern – zugelassen vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Das eGovernment Gesetz regelt die Verwendung von De-Mail für Fachverfahren und Prozesse in der Verwaltung. Für die Anwendung von De-Mail in der Justiz gibt es das eJustice Gesetz.

Ziele von De-Mail:
De-Mail soll die Sicherheit, Integrität, Nachweisbarkeit und Authentizität beim elektronischen Austausch von Nachrichten und Dokumenten deutlich erhöhen und einen rechtlichen Rahmen für digitale Kommunikation schaffen der bspw. bei der E-Mail nicht existiert.

De-Mail ist für Alle gedacht:
De-Mail soll privaten Endnutzern ermöglichen, mit Unternehmen (wie z.B. Banken, Versicherungen, Energieversorgern, Telekommunikationsunternehmen), Behörden, Bürgerbüros, Städten, Kommunen, sonstigen Institutionen (z.B. die Deutsche Rentenversicherung, Spendenorganisationen, Vereine), Freiberuflern, Selbstständigen und Gewerbebetrieben auf einfache, sichere und zeitgemäße Art und Weise elektronisch nachweisbar zu kommunizieren.

De-Mail geht uns alle an:
Damit sollen viele Prozesse vereinfacht und beschleunigt werden. Es sollen weniger physische Briefe versendet werden, was eine Menge Papier, Material und Emissionen einsparen würde. Darüber hinaus will Deutschland im europäischen und globalen Vergleich – hinsichtlich barrierefreier bzw. medienbruchfreier digitaler Kommunikation – mit dem neuen De-Mail Standard gegenüber anderen Mitgliedsstaaten aufholen.

Die De-Mail besitzt einige Merkmale, die eine herkömmliche E-Mail nicht bietet. Diese Merkmale sorgen wiederum dafür, dass De-Mail bei einer Vielzahl von Anwendungsfällen tatsächlich die bessere Alternative zur E-Mail ist. Ein zentraler Punkt ist hier die Rechtssicherheit, die eine De-Mail auch vor Gericht belastbar macht, ganz im Gegensatz zur E-Mail.

Eine durchgängige Transportverschlüsselung:
Der „Kanal“ auf dem die Daten übertragen werden ist immer verschlüsselt. Sollten die transportverschlüsselten Daten unterwegs abgegriffen werden, kommt der Angreifer nicht an den Inhalt der Nachricht heran. Um die Daten mit einem vertretbaren Aufwand entschlüsseln zu können, müssten die Angreifer im Besitz des privaten Schlüssels des De-Mail Anbieters sein.

Identitätssicherung:
Alle Teilnehmer im De-Mail Verbund sind eindeutig mit Reisepass/Personalausweis/ Handelsregisterauszug identifiziert. Dies reduziert die Gefahr von Betrug und Phishing Attacken. Das bedeutet z. B., dass nur die echte Angela Merkel De-Mails mit Absender “Angela Merkel” versenden kann. Hier in eine Spam- oder Phishing-Falle zu tappen dürfte sehr unwahrscheinlich sein.

Nachweisbarkeit durch Sende-, Empfangs- und Lesebestätigungen:
Sie können vor Gericht beweisen, eine Nachricht fristgerecht versendet zu haben.

Integritätssicherung:
Die Integrität der De-Mails ist dauerhaft sichergestellt. Nachträgliche Veränderungen oder Manipulationen an einer De-Mail können nachgewiesen werden. Dies ist bspw. bei Rechtsstreitigkeiten relevant, da eine E-Mail im Zweifelsfall keine Beweiskraft besitzt.

Standardmäßiger Schutz vor Viren und Trojanern zu Lasten des Briefgeheimnisses:
De-Mails werden, sofern sie nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt sind, standardmäßig auf Viren und Malware geprüft. Obwohl die De-Mail kein geeignetes Medium für SPAM und Malware ist, stellt diese Funktion ein weiteres Sicherheitsmerkmal der De-Mail dar. Es ist jedoch gleichzeitig wichtig zu wissen, dass die Provider eine De-Mail entschlüsseln müssen, um diese Überprüfung durchzuführen. Diese kurzfristige Entschlüsselung stellt einen Bruch des Sicherheitskonzepts von De-Mail dar, sicherlich ein Kritikpunkt an De-Mail.

Maximale Transparenz in allen Bereichen:
Das De-Mail Ökosystem ist eine durch das BSI und durch den TÜV zertifizierte und nach außen hin abgeschottete Infrastruktur. De-Mail Anwender oder Interessenten können sich die technischen Richtlinien beim BSI anschauen und sich selbst ein Bild machen. Die gesamte De-Mail Infrastruktur steht in Deutschland, unterliegt deutschem Recht und deutschem Datenschutz. Im Zuge der Spionageaffären ist dies als eindeutiger Vorteil zu werten.

Die technischen Richtlinien von De-Mail:
Der Gesetzgeber verfolgt mit De-Mail einen offenen und transparenten Ansatz und veröffentlicht auf der Website des BSI (Bundesministerium für Sicherheit in der Informationstechnik) die technischen Richtlinien (TR) auf deren Basis De-Mail von den De-Mail Diensteanbietern (DMDA) entwickelt wurde.

Die technischen Richtlinien umfassen die folgenden Kernbereiche:

  • Technische Richtlinie De-Mail – IT-Basisinfrastruktur
  • Technische Richtlinie De-Mail – Postfach- und Versanddienst
  • Technische Richtlinie De-Mail – Accountmanagement
  • Technische Richtlinie De-Mail – Dokumentenablage
  • Technische Richtlinie De-Mail – Identitätsbestätigungsdienst
  • Technische Richtlinie De-Mail – Modulübergreifende Sicherheit

Wenn Sie die technischen Richtlinien im Detail studieren möchten, werden Sie hier fündig:
https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/EGovernment/DeMail/DeMail_node.html

Rechtssicherheit:
Neben den technischen Sicherheitsmerkmalen bringt die De-Mail einen weiteren Vorteil gegenüber anderen Kommunikationsverfahren mit. Die De-Mail hat einen gesetzlichen Rahmen, ist nachweisbar und deshalb auch für Prozesse geeignet, die bisher auf dem Postweg oder dem Gang zur Behörde abgewickelt wurden. Beispielsweise: An- und Ummeldung, Rentenauskünfte, Kontoauszüge, usw. Man spricht hier von der Rechtssicherheit der De-Mail.

Kontinuierliche Qualitätssicherung:
Die De-Mail-Anbieter/Provider müssen regelmäßig nachweisen, dass sie die gesetzlich vorgeschriebenen, hohen Anforderungen an Sicherheit, Funktionalität, Interoperabilität und Datenschutz erfüllen, um die Zulassung zu er- und behalten. Die Zertifizierung und Akkreditierung wird durch das BSI durchgeführt.

De-Mail kann bereits heute sehr unterschiedlich und vielseitig eingesetzt werden. Und Woche für Woche kommen weitere Einsatzmöglichkeiten hinzu. Unter dem Navigationspunkt Anwendungen werden einige Nutzungsbeispiele anschaulich beschrieben.

Verbindliche Rechtsgeschäfte:
Mit De-Mail kann man verbindlich Rechtsgeschäfte abschließen – im Gegensatz zur herkömmlichen E-Mail. Für Rechtsgeschäfte, bei denen gesetzlich die Schriftform vorgeschrieben ist, gelten zusätzliche Anforderungen (z. B. wenn ein Antrag schriftlich einzureichen oder ein Bescheid schriftlich zu erteilen ist). Für diese Fälle genügt eine „absenderbestätigte“ De-Mail (absenderbestätigt ist eine Zusatzfunktion, die per Mausklick im De-Mail Postfach und über das Anmeldverfahren aktiviert werden kann).

Schauen Sie sich unter dem Navigationspunkt Anwendungen auf diesem Portal einige Nutzungsbeispiele der De-Mail genauer an und lassen Sie sich über ihre Vorteile aufklären.

Nutzungszahlen in Deutschland:
Nach Angaben der De-Mail Diensteanbieter haben über zwei Millionen Nutzer bereits eine De-Mail Adresse bei den Anbietern reserviert und registriert. Viele große und noch mehr kleinere Unternehmen setzen De-Mail in der Kundenkommunikation bereits ein und weit über 100 deutsche Städte und Kommunen nutzen De-Mail ebenfalls. Jeder weitere Nutzer stärkt den De-Mail Verbund und steigert so die Notwendigkeit von De-Mail im Bereich Kundenservice und Kundenkommunikation bei Unternehmen und anderen Institutionen.

Europäischer Vergleich:
Schaut man sich in Europa um, sind die Nachbarstaaten bereits viel weiter als die Deutschen. Vergleichbare Dienste und Systeme z. B. in Dänemark, Finnland, Österreich, Schweiz oder Italien haben eine Reichweite von weit über 60%. Das heißt mehr als jeder zweite Einwohner nutzt einen mit De-Mail vergleichbaren Dienst.

Internationalisierung von De-Mail:
Der Kritikpunkt, De-Mail sei eine Insellösung, ist für sich betrachtet korrekt. Blickt man jedoch zu den europäischen Nachbarn, so sieht man noch mehr Insellösungen, die bereits seit Jahren in den jeweiligen Ländern etabliert sind. Ein „neues“ europäisches System hätte für viele Länder Änderungen an ihren etablierten Systemen zur Folge gehabt. Jetzt haben wir in Europa viele Insellösungen. Hinsichtlich zukünftiger Internationalisierungsvorhaben ist De-Mail durchaus anschlussfähig. De-Mail setzt auf gängige Standards auf, wie z. B. SMTP, S/MIME, SSL. Unter anderem werden in dem durch die EU-Kommission geförderten Projekt SPOCS (Simple Procedures Online for Cross-border Services) Verfahren für die Interoperabilität von De-Mail mit Systemen anderer Mitgliedstaaten und auch global erarbeitet.

Nutzung & Empfang von De-Mails:
Die Nutzung eines De-Mail Postfachs und der Empfang von De-Mails ist grundsätzlich kostenfrei und mit keinen monatlich wiederkehrenden Gebühren verbunden. Erweiterungen wie bspw. mehr Speicherplatz sind kostenpflichtig.

Registrierung und Identifizierung:
Die Registrierung für De-Mail ist bei allen Diensteanbietern und für Privatnutzer kostenfrei möglich.
Für die Identifizierung wird von einigen Anbietern eine einmalige Gebühr (zwischen 5,99 Euro und 14,90 Euro) erhoben. Es gibt auch Diensteanbieter, welche die anfallenden Identifizierungskosten für ihre De-Mail Nutzer übernehmen. Insofern ist die Identifizierung je nach Anbieter kostenfrei möglich.

Freischaltung:
Die Einrichtung und die anschließende Freischaltung eines De-Mail Postfachs ist für Privatnutzer in jedem Fall und bei allen Anbietern mit keinen Kosten verbunden.

Versand von De-Mails – Gratiskontingente:
Für De-Mail gilt grundsätzlich das Verursacherprinzip (ähnlich dem Mobilfunk, wo der Anrufer – mit einigen Ausnahmen – die Kosten übernimmt). Das bedeutet, dass der Absender einer De-Mail auch die Versandkosten bezahlt. Die meisten Anbieter bieten allerdings für den De-Mail Standardversand Gratis-Kontingente oder Flatrates an.

Kostenpflichtige Funktionen:
Demzufolge ist nur der Versand einer De-Mail – außerhalb von Gratis-Kontingenten – kostenpflichtig. Die genutzten Zusatzfunktionen (z. B. Versand- und Zustellbestätigung für ein sog. De-Mail Einschreiben), zusätzlich benötigter Speicherplatz oder eine notwendige Re-Identifizierung (z. B. bei Namenswechsel) sind bei allen Anbietern mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Hinsichtlich der Höhe weichen die Preise von Anbieter zu Anbieter leicht voneinander ab. Allerdings liegen die Kosten weit unter den Preisen z. B. der Deutschen Post für vergleichbare klassische Postlogistik-Leistungen (z.B. ein Standardbrief aktuell 0,60 Euro Porto oder ein Einschreiben mit Rückschein 4,55 Euro – Stand August 2014).

Preis- und Tarifübersichten De-Mail Anbieter:

De-Mail Provider (sog. DMDA – De-Mail Diensteanbieter) sind Anbieter von De-Mail Diensten. Es gibt aktuell vier privatwirtschaftliche Unternehmen, die eine Zulassung für das Anbieten von De-Mail Diensten durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erhalten haben.

1&1 De-Mail GmbH

  • De-Mail Dienst von 1&1 (Fokus auf kleinere Geschäftskunden)
  • De-Mail Dienst von WEB.DE (Fokus auf Privatnutzer)
  • De-Mail Dienst von GMX (Fokus auf Privatnutzer)

Mentana-Claimsoft GmbH

  • De-Mail Portal auch für Privatnutzer
  • De-Mail Gateway-Produkte für Geschäftskunden (Fokus auf Behörden & sonstige Institutionen)

Telekom Deutschland GmbH

  • De-Mail Dienst von T Online (Fokus auf Privatnutzer)
  • De-Mail Gateway-Produkte für Geschäftskunden (Fokus auf Unternehmen & sonstige Institutionen)

T-Systems International GmbH

  • Kein Dienst für Privatnutzer
  • De-Mail Gateway-Produkte für Geschäftskunden (Fokus auf Großunternehmen & Behörden)

Zertifizierung erneuern:
Die De-Mail-Anbieter/Provider müssen regelmäßig nachweisen, dass sie die gesetzlich vorgeschriebenen, hohen Anforderungen an Sicherheit, Funktionalität, Interoperabilität und Datenschutz erfüllen, um die Zulassung zu er- und behalten. Die Zertifizierung und Akkreditierung wird durch das BSI durchgeführt.

Privatnutzer:
Eine De-Mail-Adresse wird direkt aus Ihrem Vor- und Nachnamen abgeleitet. Diese gesetzliche Vorgabe dient der besseren Identifikation der Teilnehmer. Bitte achten Sie darauf, dass alle Daten mit denen in Ihrem Ausweis übereinstimmen. Alle De-Mail-Adressen haben die Domänen-Endung „de-mail.de“. Für Privatpersonen lautet die Adresse dann z.B.:
Vorname.Nachname@provider.de-mail.de.

Geschäftskunden:
Unternehmen können sich eine De-Mail-Domain analog zur eigenen Internet-Domain sichern. Aus „MeineFirma.de“ wird dann „MeineFirma.de-mail.de“. Die De-Mail-Adressen einer Firma lauten dann z.B.:
Info@MeineFirma.de-mail.de

Unter der De-Mail Domain ist die Einrichtung von mehreren De-Mail Postfächern bzw. unterschiedlichen De-Mail Adressen möglich. Somit können z. B. weitere Service-Postfächer, Abteilungs-Postfächer oder De-Mail Adressen für alle oder einzelne Mitarbeiter eingerichtet werden:
Vorname.Nachname@MeineFirma.de-mail.de oder
Vorname.Nachname@Standort.MeineFirma.de-mail.de

Registrierungsprozess:
Der De-Mail Prozess besteht aus drei Schritten:

  1. Registrierung: Registrieren Sie sich eine De-Mail Adresse bei einem Provider Ihrer Wahl.
  2. Identifizierung: Identifizieren Sie sich für De-Mail über einen angebotenen Prozess Ihres Providers.
  3. Freischaltung: Nach erfolgreicher Identifizierung für De-Mail schalten Sie Ihr Postfach bei Ihrem Provider frei und dann kann es losgehen.

Alternativen für Identifizierung:
Je nach Provider weisen die Registrierungsprozesse leichte Unterschiede auf. In jedem Falle ist eine Dateneingabe (u. a. Name, Adresse, Mobilfunknummer) und die Auswahl der De-Mail Adresse und eines Identifizierungsprozesses notwendig.

Die Identifizierung kann über unterschiedliche Wege erfolgen – der gültige und bei der Registrierung verwendete Ausweis ist in allen Fällen notwendig für eine erfolgreiche Identifizierung. Über ein filialgestütztes System (z. B. mit Ausdruck der Unterlage in Hermes Paketshops oder im T-Punkt) oder über ein @home bzw. @work System. Hier kommt ein Mitarbeiter nach Terminvereinbarung zu Ihnen nach Hause oder an den Arbeitsplatz und nicht die Identifizierung vor.

Darüber hinaus können Sie sich auch mit dem neuen Personalausweis und der notwendigen Hardware (Kartenleser) direkt identifizieren. Da die Verbreitung des neuen Personalausweises noch nicht so hoch ist, nutzen die meisten Interessenten die beschriebenen Prozesse.

Gut Ding will Weile haben:
Durch die gesetzlich vorgeschriebene Identifizierung kann dieser Prozess einige Tage in Anspruch nehmen. Es geht hier um die Freischaltung eines De-Mail Postfaches und insofern ist der Prozess leider nicht in wenigen Minuten abgeschlossen. Hier ist etwas Geduld gefragt!

De-Mail soll nicht die E-Mail ablösen, sondern die klassischen Versandwege wie die Briefpost oder auch das Fax – also alles, womit heute Verträge, Bestellungen, Aufträge, medizinische Unterlagen, Rechnungen und andere sensible oder fristgebundene Dokumente versendet werden.

Weiterhin schafft die De-Mail auch ganz neue Möglichkeiten zur elektronischen Kommunikation mit Behörden. So können Sie z. B. auch an einem Sonntagnachmittag das Formular zur steuerlichen Anmeldung Ihres Autos an die zuständige Behörde schicken. Lange Wartezeiten auf dem Amt gehören mit De-Mail zukünftig der Vergangenheit an! De-Mail ist ein per Gesetz geregelter rechtssicherer Kommunikationsstandard.

Der Unterschied zwischen De-Mail und E-Mail besteht in den Eigenschaften und Merkmalen, die De-Mail hat und die der E-Mail fehlen. Damit sind die Anwendungen und Einsatzbereiche für die De-Mail gerade im Hinblick auf Vertraulichkeit, Verlässlichkeit, Verbindlichkeit und juristischer Belastbarkeit ganz unterschiedlich.

Sensitive Daten:
Denken Sie nur mal an Nachrichten und Dokumente mit „sensitiven Daten“ wie z. B. Patientendaten, Kontodaten, Abrechnungen, Auftragsbestätigungen, Angebote und betriebliche oder private Dokumente, die „geheime Daten“ beinhalten (z. B. Business-Pläne, Bewerbungen, Strategiepapier, Ideensammlungen oder Manuskripte). De-Mail stellt jederzeit sicher, dass alle Daten verschlüsselt übertragen werden, während dies bei E-Mail nicht zwingend der Fall sein muss. Weiterhin ist sichergestellt, dass alle Daten vor Manipulation geschützt sind und der Empfang einer Nachricht nicht abstreitbar ist.

De-Mail ist Transportsystem:
Insofern ist De-Mail keine kostenpflichtige E-Mail, sondern viel mehr ein Transportsystem für wichtige Informationen, die schnell, sicher und nachweisbar über das Internet zugestellt werden sollen und müssen. Und diese Leistung wird nach dem Verursacherprinzip (Versender übernimmt das „Porto“) berechnet. Hinzu kommt, das die De-Mail Grundversorgung von Privatnutzern in den meisten Fällen kostenfrei angeboten wird.

Geringe Kosten & großer Nutzen für Privatanwender und Unternehmen:
De-Mail für Privatanwender ist i.d.R. kostenlos und zum anderen erfüllt E-Mail in vielen Fällen NICHT die per Gesetz vorgeschriebene Schriftformerfordernis. Eine E-Mail ist auch nur mit großer Mühe juristisch verwertbar, was sich anhand der folgenden Punkte auch gut erklären lässt.

De-Mail vs. E-Mail – ein Vergleich / eine unabhängige Betrachtung:
Vorab soll gesagt sein, dass dies alles keine Gründe gegen E-Mail sind, sondern gegen eine falsche Verwendung von E-Mail. E-Mail ist und wird auch zukünftig der Standard für den privaten und geschäftlichen plattformübergreifenden, asynchronen Nachrichtenaustausch sein, gerne auch angereichert mit S/MIME oder PGP. Hier soll deutlich werden, dass die De-Mail aus guten Gründen eine Daseinsberechtigung hat und für viele Anwendungsfälle auch Sinn ergibt.

    • Eine E-Mail ist nicht immer sicher:
      Es gibt keine zwingende Transportverschlüsselung zwischen Ihnen und dem Anbieter sowie zwischen den Anbietern untereinander. Es bleibt den jeweiligen Providern oder IT-Abteilungen überlassen, die Transportverschlüsselung via SSL bzw. TLS zu aktivieren. Die Inhalte werden in der Regel gar nicht verschlüsselt und die Nachrichten werden auch gerne unverschlüsselt auf den Servern der Anbieter gespeichert. Bei Ihrem Anbieter kann das natürlich auch ganz anders und viel besser sein, jedoch gibt es keine verbindliche, providerübergreifende Regelung zur sicheren E-Mail Kommunikation. Was Ihr Provider richtig macht, kann der Provider des Empfängers komplett falsch machen, wodurch auch Ihr Sicherheitskonzept zumindest für diesen einen Fall kompromittiert ist.
    • Die Serverstandorte sind oftmals im Ausland:
      Viele E-Mail Anbieter wie Google, Microsoft oder Yahoo betreiben ihre E-Mail Infrastruktur im Ausland und müssen sich daher auch an die jeweiligen Gesetze halten und mit den jeweiligen Behörden kooperieren. Deutsche Rechtsprechung und Datenschutz haben hier keine Relevanz.
    • Es gelten international unterschiedliche Regelungen und Gesetze zum Datenschutz:
      In Deutschland gibt es einen im internationalen Vergleich strengen Datenschutz. Das bedeutet, dass Unternehmen und Behörden genaue Richtlinien haben, was sie mit Ihren Daten tun dürfen und was nicht. Wenn Ihre E-Mails auf Servern in den USA gespeichert sind, unterliegen diese weniger strengen Bestimmungen und können für unterschiedlichste Zwecke verwendet werden, ohne dass Sie davon überhaupt etwas mitbekommen.
    • Eine E-Mail ist abstreitbar:
      Sie können jederzeit bestreiten, eine bestimmte E-Mail erhalten zu haben. Der Absender der E-Mail muss Ihnen im Streitfall nachweisen, dass Sie die E-Mail erhalten haben, was in der Praxis jedoch nahezu unmöglich ist. Besonders bei Dokumenten, die an Fristen gebunden sind, ist dies problematisch. Aber auch bei Rechnungen, Mahnungen usw.
    • Sie sind gezwungen, E-Mail SPAM zu lesen:
      Das Landgericht Bonn hat entschieden, dass SPAM-Ordner geschäftlich genutzter E-Mail Accounts täglich auf versehentlich aussortiere E-Mails überprüft werden müssen (Az.: 15 O 189/13).
    • Empfänger und Sender einer E-Mail sind nicht eindeutig identifiziert:
      Jeder Internetnutzer kann theoretisch E-Mails als „Angela Merkel“ oder “Sparkasse” versenden. Dies ist auch eine der Hauptursachen von SPAM und Phishing.
    • Eine E-Mail ist nicht sicher gegen Manipulation:
      Es ist standardmäßig nicht vorgesehen, dass ein Schutz bzw. eine Überprüfung der Integrität einer E-Mail erfolgt. Sie können also nicht darauf vertrauen, dass die E-Mail in Ihrem Posteingang mit der ursprünglich versendeten E-Mail übereinstimmt.
    • Eine E-Mail hat keine gesicherte Zustellung:
      Im Falle des Ausfalls eines Mailservers oder sonstigen kritischen Komponenten der Infrastruktur ist nicht sichergestellt, dass alle E-Mails angenommen bzw. zugestellt werden können. In der Regel erhalten Sie zwar Fehlermeldungen im E-Mail Programm oder Bounce-Mails, aber eben nicht garantiert. Ein gewisses Restrisiko besteht also immer.
    • Es ist jedem erlaubt, eine eigene E-Mail Infrastruktur zu betreiben:
      Dies ist Fluch und Segen zugleich. Ein eigener Mail-Server ist schnell eingerichtet und versandbereit. Eine sichere und zuverlässige E-Mail Infrastruktur zu betreiben ist hingegen komplex und aufwändig. Es gibt unzählige schlecht gesicherte Mailserver, die für den Versand von SPAM, Phishing-Mails und Malware missbraucht werden.
    • Man könnte aber auch E-Mail Kommunikation sicher gestalten:
      Affine Leser werden nun sagen, dass sich einige der genannten Defizite wie die Identifizierung von Sender und Empfänger, die Verschlüsselung der Inhalte oder die Sicherung der Integrität mit optionalen Lösungen wie S/MIME oder PGP in den Griff bekommen lassen. Das stimmt!
      Jedoch kann auch PGP nicht verhindern, dass Metadaten beim Provider ausgelesen werden oder wichtige E-Mails auf dem Weg „verloren“ gehen und juristische Fristen nicht eingehalten werden. Auch mit dem Versand einer via PGP verschlüsselten und signierten E-Mail kann der Empfänger schlicht und einfach abstreiten, die Mail erhalten zu haben, womit Sie wieder die Beweislast haben. Eine einfache und intuitive Bedienbarkeit ist weder bei S/MIME noch bei PGP gegeben, wobei man S/MIME mittlerweile in den meisten E-Mail Clients findet. Die Problemstellungen rund um das Handling der Zertifikate / Keys (“Sichere Backups ohne Cloud?” oder “Was mache ich, wenn ich meinen Private Key verloren habe und dringend an eine alte Mail ran muss?” oder “Passwort verloren”) sind abgesehen von einigen Insellösungen für die breite Masse der Endanwender nicht gelöst.
Papierpost nicht notwendig:
Wie bereits beschrieben, können mit De-Mail viele Vorgänge abgebildet werden, für die bisher häufig nur der klassische Postweg infrage kam. Z. B. Vertragsunterlagen, Abnahmeerklärungen, Konto- und Depotauszüge, Gehaltsmitteilungen, Personalangelegenheiten, Auftragsbestätigungen, Kostenvoranschläge, Anträge, regelmäßige Meldungen, Antworten auf Befragungen u.v.m.

Schnell & komfortabel:
Mit De-Mail kann man sich viele Unannehmlichkeiten sparen und ganz komfortabel vom heimischen PC oder auch an jedem anderen internetfähigen Rechner Anlässe des täglichen Lebens und (Geschäfts)-Vorfälle erledigen – unabhängig von Öffnungszeiten.

Medienbruchfreie Kommunikation:
Kein Ausdruck mehr notwendig, keine Suche nach Kuvert, Briefmarken und Briefkasten und kein langes Warten mehr auf die Bearbeitung und Antwort. Mit De-Mail werden Kommunikations- und Bearbeitungszyklen beschleunigt. Bereits elektronisch vorliegende Daten bleiben elektronisch und man spart eine Menge Zeit, Papier, sonstiges Material, Geld und schont nebenbei auch noch die Umwelt, weil viele klassische Transportwege einfach wegfallen.

Staatliche Zertifizierung:
Nachrichten und Dokumente werden durch ein staatlich zertifiziertes Verfahren verschlüsselt übermittelt und sind so vor Veränderungen und vor dem Mitlesen geschützt. Die Identität von Sender und Empfänger ist zudem eindeutig feststellbar. Bei De-Mail weiß daher jeder, mit wem er kommuniziert.

Abgesicherte Anmeldeverfahren sorgen für eine hohe Sicherheit und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) überprüft außerdem im Rahmen umfangreicher Zertifizierungsprozesse, ob der De-Mail Diensteanbieter die Bestimmungen zu IT- und Datensicherheit einhält.

Beweisbare Zustellung:
Versand- und Zustellnachweise können einfach erstellt werden („De-Mail Einschreiben“). SPAM wird wirksam verhindert, weil Absender von De-Mails über eine sichere Erstidentifizierung eindeutig bekannt sind. Phishing und Identitätsdiebstahl können ausgeschlossen werden, wenn sich Nutzer beispielsweise mit dem neuen Personalausweis bei De-Mail anmelden.

Zusätzliche Sicherheit:
Es ist möglich, die über De-Mail versendeten Nachrichten zusätzlich zwischen Sender und Empfänger zu verschlüsseln (sog. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung) und mit einer qualifizierten elektronischen Signatur zu versehen.

Im Zentrum der Kritik steht die Politik, die beim De-Mail Gesetz bewusst auf eine verpflichtende Ende-zu-Ende Verschlüsselung verzichtet hat, obwohl diese von zahlreichen IT-Experten gefordert wurde.

Was bedeutet das?
Zunächst bedeutet das, dass eine historische Chance verpasst wurde, Ende-zu-Ende Verschlüsselung per Gesetz verpflichtend einer breiten Zielgruppe vorzuschreiben. Im De-Mail Gesetz ist die Ende-zu-Ende Verschlüsselung lediglich als “optional” vermerkt, was bedeutet, dass Sie sich bei Bedarf selbst um entsprechende Lösungen zu kümmern haben. De-Mail stellt “lediglich” mit dem öffentlichen Adressbuch die Infrastruktur für einen reibungslosen Schlüsselaustausch bereit. Dieses Feature ist allerdings nicht zu unterschätzen.

Weshalb ist Ende-zu-Ende Verschlüsselung sinnvoll?
Transportverschlüsselung kennen Sie vom täglichen Surfen im Web. Jeder Aufruf einer URL mit https:// stellt eine verschlüsselte Verbindung zwischen Ihrem Browser und einem Server her. Verschlüsselt wird allerdings nur der Kanal, auf dem die Daten übertragen werden und nicht die Daten selbst, denn diese liegen im Zweifelsfall im Klartext auf dem Server oder auf anderen nachgelagerten Systemen. Sie müssen also trotz verschlüsselter Übertragung darauf vertrauen, dass der jeweilige Anbieter ein gutes und lückenloses Sicherheitskonzept hat.
Ende-zu-Ende Verschlüsselung bedeutet kurz gesagt, dass Sie und Ihr Kommunikationspartner die Sicherheit Ihrer Daten selbst in der Hand haben. Die Daten werden bei Ihnen verschlüsselt und können nur vom Empfänger wieder entschlüsselt werden. Die dazwischenliegenden Systeme und die “Kanäle” auf denen die Daten übertragen werden, sind zu keinem Zeitpunkt in der Lage, die Nachrichten im Klartext abzugreifen.

Lassen sich De-Mails Ende-zu-Ende verschlüsseln?
Selbstverständlich! De-Mail unterstützt grundsätzlich eine Ende-zu-Ende-(E2E)-Verschlüsselung. Dazu gehört insbesondere die Möglichkeit, einen öffentlichen Schlüssel im sogenannten Verzeichnisdienst abzulegen. Der Nutzer muss die Verschlüsselungssoftware derzeit allerdings selbst bereitstellen. Diese ist aktuell nicht Bestandteil der De-Mail Dienste. Der zusätzliche Aufwand (benötigte Hardware- und Softwarekomponenten) und die bekannten Sicherheits- und Archivierungsherausforderungen (z. B. für den private Key) liegen beim Nutzer.

Das Portal demail.jetzt arbeitet an einem Tutorial zur Ende-zu-Ende Verschlüsselung für Endanwender, welches wir nach der Fertigstellung hier auch zum Download anbieten. Bei Interesse können Sie aber auch schon vorab Google bemühen.

Für Unternehmen sieht die Situation anders aus, denn die gängigen De-Mail Gateway Produkte der unterschiedlichen Anbieter bieten eine standardmäßige Ende-zu-Ende Verschlüsselung von De-Mail Gateway zu De-Mail Gateway.

Aus jedem De-Mail Postfach haben Sie Zugriff auf eine Art „Telefonbuch“. Hier können Sie auf eigenen Wunsch anderen De-Mail Teilnehmern Informationen über sich zur Verfügung stellen, z. B. Ihre De-Mail Adresse, Vor- und Nachname, etc. Im De-Mail Adressbuch (dem sog. Öffentlichen Verzeichnisdienst) können Sie einfach nach Einträgen suchen und filtern. Der De-Mail Verzeichnis-dienst kann nur von Personen mit De-Mail Postfach eingesehen und genutzt werden.

Datenhoheit beim Nutzer:
Voraussetzung für die Aufnahme in den Verzeichnisdienst ist das ausdrückliche Einverständnis des De-Mail Nutzers. Diese Einverständniserklärung darf keine zwingende Voraussetzung für die Eröffnung eines De-Mail-Kontos sein. Damit entscheidet jeder Inhaber einer De-Mail Adresse selbst, ob er in dieses Verzeichnis eingetragen werden möchte und welche Daten dort veröffentlicht werden sollen. Es besteht keine Verpflichtung, Daten eintragen zu lassen. Und die Einträge lassen sich jederzeit überarbeiten und auch wieder entfernen.

Kommunikationspartner finden:
Mit dem ÖVD haben Sie jederzeit Zugriff auf die verzeichneten Teilnehmer, die sich veröffentlicht haben und somit auf die bestehenden De-Mail Adressen und weitere Daten. Neben Adressdaten können auch öffentliche Schlüssel/Verschlüsselungs-Zertifikate (Public Key) hinterlegt werden, um die zusätzliche Funktion der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu nutzen.

Veröffentlichung ist kein Freibrief für Behörden:
Eine Veröffentlichung Ihrer De-Mail Adresse hat nicht automatisch zur Folge, dass alle De-Mail Teilnehmer Ihnen unaufgefordert De-Mails zusenden dürfen. Gerade für die Kommunikation mit Behörden ist die Zugangseröffnung gesetzlich geregelt. Mehr dazu unter Fakt 14.

Teilnehmerverzeichnis vor der De-Mail Registrierung:
Für viele Nutzer sind die Reichweite und die De-Mail Teilnehmer ein wichtiges Argument für eine Registrierung. Bevor eine De-Mail Adresse registriert und frei geschaltet wird, möchte man wissen, wer bereits teilnimmt und mit wem man dann künftig über De-Mail Nachrichten und Dokumente austauschen kann. Das Portal demail.jetzt arbeitet an einer Lösung hierfür und wird ein umfassendes De-Mail Teilnehmerverzeichnis veröffentlichen, damit die Interessenten sich vor der Registrierung bereits ein gutes Bild vom De-Mail Verbund machen können.

Der Empfänger einer Nachricht entscheidet bei De-Mail in jedem Falle selbst, ob er seine Post elektronisch (De-Mail Nachrichten) oder per Papierpost empfangen möchte. Möchte ein Empfänger seine Nachrichten über das De-Mail-Konto, d. h. elektronisch erhalten, muss er den Zugang für diese Art der Nachrichtenübermittlung eröffnen. Dies geschieht grundsätzlich durch die Abgabe einer entsprechenden Erklärung gegenüber dem jeweiligen Kommunikationspartner.

Zugangseröffnung erteilen oder auch nicht:
Für die Kommunikation mit Behörden ist die Zugangseröffnung sogar gesetzlich geregelt. Kein De-Mail Nutzer muss Angst haben, dass er künftig belastende oder auch entlastende Verwaltungsakte, Nachrichten oder sonstige Vorgänge direkt in das De-Mail Postfach eingesendet erhält. Es muss vorher eine ausdrückliche Empfangserlaubnis erteilt werden oder konkludentes Verhalten des „Bürgers“ vorausgegangen sein (z. B. Antrag an eine Behörde via De-Mail stellen).

Und natürliche Personen können darüber hinaus eine bereits erteile „Zugangseröffnung“ jederzeit per De-Mail oder auch anderem Wege und ohne die Angabe von Gründen widerrufen.

De-Mail Anwendungsfälle aus dem Alltag


Jeder kennt das Gefühl. Es muss schnell gehen und im Bürgerbüro sind 15 Nummern/Kunden vorher dran. Terminvereinbarungen sind teilweise möglich, allerdings ist man trotzdem an Öffnungszeiten gebunden. Und wenn man eine Unterlage vergessen hat, ist ein zweiter Besuch notwendig. Das kostet Zeit und Nerven. Mit De-Mail lassen sich Behördengänge einfach, sicher und nachweisbar ganz komfortabel von zu Hause aus erledigen.

Vorteile für Bürgerinnen/Bürger:

  • Schneller, komfortabel und verbindlich!
  • Keine Frist mehr verpassen!
  • Keine Warterei mehr und weniger Stress!
  • Ganz unabhängig von Öffnungszeiten!
  • Nachweisbarer und belastbarer Versand!

Vorteile für Bürgerbüros und Gemeinden:

  • Rechtssichere und beweiskräftige Korrespondenz!
  • Nur identifizierte Kommunikationspartner!
  • Kostenersparnis bei Prozessen, Material und Porto!
  • Mehr Kundenorientierung und Bürgerservice!
  • Weniger Papierverbrauch und CO² Emissionen!

Viele Banken versenden Kontoauszüge, Depotabrechnungen und andere Dokumente per Post – kostenpflichtig und weil sie gesetzlich dazu verpflichtet sind. Die angebotenen Kundenportale bleiben zu häufig ungenutzt (jedes Portal bedeutet neue Logindaten mit Passwort für den Kunden). Über De-Mail haben Sie eine neue Kommunikationszentrale für sichere, elektronische „Post“ von allen Unternehmen. Damit haben Sie Bankauszüge & Co. immer gut und sicher im Zugriff und digital archiviert.

Vorteile für Bankkunden:

  • Depot- und Kontounterlagen sicher archiviert!
  • Keine Papierberge mehr zum Abheften!
  • Kostenersparnis ohne klassischen Postversand!
  • Jederzeit und von überall Zugriff auf alles!
  • Besserer Überblick über Einnahmen/Ausgaben!

Vorteile für Finanzinstitute:

  • Einfache, kundenfreundliche und günstige Prozesse!
  • Weniger Konvertierungsdruck für das Kundenportal!
  • Identifizierte Adressaten und gesetzliche Grundlage!
  • Massive Kostensenkung bei Material und Porto!
  • Verschlüsselter und medienbruchfreier Versand!

Das kennen Sie sicher auch. Die Kündigungsfrist läuft bald aus und man findet keine Möglichkeit online einen Vertrag zu beenden. Es wird ein Fax mit Unterschrift benötigt oder die Kündigung ist nur über den klassischen Postweg möglich. Das bedeutet Aufwand für Sie und Fristen werden schnell mal verpasst. Das ist mit De-Mail vorbei. Kündigen Sie bis zur letzten Minuten ganz einfach via De-Mail mit einer Versand- und Zustellbestätigung.

Vorteile für Kunden:

  • Keine Suche nach Briefmarke und -kasten!
  • Beweiskräftig und rechtssicher kündigen!
  • Versand auch bis zur letzten Minute!
  • Nachweisbar durch Versand- und Zustellbestätigung!
  • Bequem, papierlos und damit umweltfreundlich!

Vorteile für Unternehmen:

  • Einfachere Bearbeitung und kein Scannen mehr!
  • Schnellere Reaktion für Retentionprozesse möglich!
  • Digitale Kundenakte über medienbruchfreie Bearbeitung!
  • Kostenersparnis im Bereich CRM, Material und Versand!
  • Imagegewinn durch mehr Kundenorientierung!

Da wird einfach ein Brief mit einem Kärtchen zugestellt und der Verbraucher muss sich um den Rest kümmern. Bitte lesen Sie die Strom- und Gaszähler ab und teilen Sie uns den Verbrauch mit. Bitte portofrei machen heißt es da immer so schön. Eine De-Mail – mit dem Foto der Zählerstände als Anhang – kann ausreichen und damit ist die Mitwirkungspflicht des Kunden bei minimalem Aufwand ebenso erfüllt.

Vorteile für Kunden:

  • Keine Notizzettel und Zahlendreher mehr!
  • Einfach Zählerstand mit Smartphone fotografieren!
  • Das Foto via De-Mail an Energieversorger senden!
  • Keine Briefkastensuche und lange Postwege!
  • Einfach, modern, sinnvoll und umweltfreundlich!

Vorteile für Energieversorger:

  • Alle Verbrauchsdaten liegen sofort digital vor!
  • Rechtssicherheit und -verbindlichkeit ist gewährleistet!
  • Weniger Papierverbrauch durch Prozessoptimierung!
  • Wettbewerbsvorteil durch besseren Kundenservice!
  • „Green Energy“ durch papierloses Verfahren!!

Haben Sie mal gezählt, wie viele Briefe und Unterlagen Sie z.B. von Versicherungsunternehmen erhalten? Und wie viel Papier Sie abheften müssen? Diese Schreiben müssen Sie viele Jahre aufheben. Anpassungen der AGB, neue Firmierung der Versicherung, usw. – über alles werden Sie meist mit einem klassischen Brief informiert. Damit kann De-Mail endlich Schluss machen. Und die sichere Archivierung bringt De-Mail gleich mit.

Vorteile für Versicherte:

  • Millionen Briefe pro Jahr weniger unterwegs!
  • Keine weiteren Ordner mit „Papierdokumenten“ füllen!
  • Zeitgemäß, papierlos und umweltschonend!
  • Dokumente sicher im De-Mail Postfach archivieren!
  • Antworten bequem ohne Papier, Porto und Lauferei!

Vorteile für Versicherungsunternehmen:

  • Nachweisbarer Versand mit belastbarer Zustellfiktion!
  • Eindeutig identifizierter Kunden für sensitive Daten!
  • Einsparpotenzial bei Material, Infrastruktur und Porto!
  • Massive Kostensenkung im Prozessmanagement!
  • Medienbruchfreie Kommunikation ohne Scan und Druck!

Mit De-Mail erledigen Sie zahlreiche Anlässe des täglichen Lebens – schon jetzt!

Neugierig, was noch via rechtssicherer, elektronischer Kommunikation möglich werden wird? Hier noch weitere Einsatzbereiche in denen viele Unternehmen und Institutionen den De-Mail Einsatz planen und umsetzen:

  • Einfach und sicher Verträge schließen
  • Verträge verbindlich und pünktlich kündigen
  • Bestellungen und Abonnements zeitnah widerrufen
  • Gehaltsabrechnungen digital zusenden und archivieren
  • Altersverifikation bei Onlineshops und für Bestellungen
  • Spenden- und Mitgliederbescheinigungen erhalten
  • Papierlose Leistungsabrechnung mit Krankenkassen
  • Dokumente (z.B. Angebote, Pläne) sicher zustellen
  • Rechnungen/Mahnungen beweiskräftig versenden
  • Onlinebeauftragung ganz einfach und rechtskräftig
  • Wohnsitz melden und Umschreibungen durchführen
  • Führungszeugnis, Ausweise und vieles mehr beantragen
  • Schnelle, beweiskräftige Abstimmung mit Finanzamt
  • Rentenbescheid erhalten und digital archivieren

Warum Sie sich JETZT für De-Mail registrieren sollten?

  • Weil die rechtssichere, elektronische Kommunikation kommen wird!
  • Weil der Versand von Papierpost häufig nicht mehr zeitgemäß ist!
  • Weil De-Mail zu einem führenden Standard werden soll!
  • Weil Sie als Teilnehmer den De-Mail Verbund noch stärker machen!
  • Weil Sie damit mehr Unternehmen dazu bringen De-Mail anzubieten!
  • Weil sich Ihr digitales Leben mit De-Mail einfacher gestaltet!
  • Weil Sie mit De-Mail die Umwelt schonen und Zeit und Geld sparen!
  • Weil Sie sich Ihre persönliche De-Mail Adresse reservieren sollten!
  • Weil IhrVorname.IhrNachname@Anbieter.de-mail.de noch frei ist!
  • Weil Sie viele Angelegenheiten mit De-Mail erledigen können!

Hier können Sie sich für De-Mail registrieren

De-Mail Teilnehmer – Das Netzwerk wächst und wächst

ALLIANZ Versicherung

Die Allianz bietet Ihren Kunden und Versicherten auch De-Mail als sicheren, elektronischen Kommunikationskanal!

  • Kontakt Kundenservice
  • Unterlagen einreichen
  • Schaden schnell melden
  • Vertragsunterlagen erhalten
  • Beitragsmitteilungen, uvm.

De-Mail Serviceadressen und weiterführende Informationen:

Allianz Website: in neuem Tab öffnen

TARGOBANK

Die TARGOBANK ist auch bei De-Mail der Pionier aus dem Banken- und Finanzsektor – So geht Bank heute!

  • Kontoauszüge und Kontoauskünfte anfordern
  • Anschrift und mehr ändern
  • Kreditlinienerhöhung beantragen
  • Ratenpause für Ihren Kredit beantragen
  • Zahlungsart Ihrer Kreditkarte umstellen
  • Freistellungsaufträge anpassen

De-Mail Serviceadressen und weiterführende Informationen:

TARGOBANK Website: in neuem Tab öffnen

Deutsche Rentenversicherung

Über 20 Millionen Briefe pro Jahr werden durch die DRV versendet. Das soll und wird sich mit De-Mail ändern!

  • Rentenauskunft beantragen
  • Anwartschaftszeiten nachweisen
  • Unterlagen einreichen
  • Künftig Rentenbescheid erhalten
  • Anträge stellen, uvm.

De-Mail Serviceadressen und weitere Informationen:

DRV Website: in neuem Tab öffnen

ERGO

Wir haben verstanden! Ab sofort können Sie uns Ihre vertraulichen Daten per De-Mail schicken – denn: ERGO ist „De-Mailer“.

  • Angebote, Verträge & Co. erhalten
  • Kontakt zum Kundenservice
  • Schnelle Schadensmeldung
  • Unabhängig von Öffnungszeiten
  • Unabhängig vom Aufenthaltsort

De-Mail Serviceadressen und weiterführende Informationen:

ERGO Website: in neuem Tab öffnen

HUK24

Bei der HUK24 haben Sie die Möglichkeit, Ihre Vertragsunterlagen als De-Mail zu empfangen. Nutzen Sie diesen Vorteil.

  • Vertragsunterlagen erhalten
  • Anfragen an Kundenservice
  • De-Mail als Kommunikationskanal
  • Nachweisbar und verbindlich
  • Papierlos und umweltschonend

De-Mail Serviceadressen und weiterführende Informationen:

HUK24 Website: Bitte verwenden Sie auf der HUK24.de Seite die Suche mit dem Suchbegriff „De-Mail“. in neuem Tab öffnen.

Stadt Dresden

De-Mail City Dresden – ab 1. Juli 2014 ist die Landeshauptstadt Dresden für ihre Bürgerinnen und Bürger auch per De-Mail erreichbar.

  • Anliegen an Stadtverwaltung
  • Gewerbean- und -ummeldung
  • Empfang von Steuerbescheiden
  • Antrag auf Wohnberechtigungsschein
  • Einreichen einer Petition

De-Mail Serviceadressen und weiterführende Informationen:

Hansestadt Rostock

Seit 01. Juli 2014 ist die Übermittlung rechtsverbindlicher, elektronischer Dokumente an die Stadtverwaltung via De-Mail möglich:

  • Nachrichten nachweisbar versenden
  • Dokumente digital übertragen
  • Anträge online stellen
  • An- und Ummeldungen
  • Alles bequem vom Rechner aus

De-Mail Serviceadressen und weiterführende Informationen:

Hansestadt Rostock Website: in neuem Tab öffnen

Telekom Deutschland GmbH

Der Kundenservice für Mobil- und Festnetz der Telekom Deutschland GmbH steht Ihnen auch über De-Mail zur Verfügung:

  • Kontakt zum Kundenservice
  • Schnell, online und zuverlässig
  • Anliegen zu Ihrem Vertrag
  • Kündigung und Verlängerung
  • Nachweisbar mit Zustellbestätigung

De-Mail Serviceadressen und weiterführende Informationen:

mhplus Krankenkasse

Nutzen Sie den De-Mail Kanal (Pilotbetrieb seit 2013) für eine sichere Online-Kommunikation mit Ihrer Krankenkasse mhplus.

  • Kontakt zum Kundenservice
  • Studienbescheinigungen einreichen
  • Einkommensnachweise versenden
  • Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen
  • Einfach, papierlos und umweltschonend

De-Mail Serviceadressen und weiterführende Informationen:

mhplus Website: in neuem Tab öffnen

Sichere Kommunikation in Unternehmen und Institutionen

Der Trend zur Digitalisierung ist nicht zu stoppen. Immer mehr Kunden und Firmen drängen in die elektronischen Kanäle und erwarten schnellere Reaktionszeiten. Die Debatte um Sicherheit innerhalb der digitalen Kommunikation reißt nicht ab. Die Herausforderungen aber auch die Chancen, Vorteile und Lösungen für Unternehmen sind vielfältig und auf den zweiten Blick häufig komplexer als zunächst angenommen. Die Grafik veranschaulicht diese Herausforderungen, Trends und die künftigen Entwicklungen/Verschiebungen zwischen der analogen und digitalen Welt innerhalb der Kommunikation.

Die rechtssichere elektronische Kommunikation wird „in der Fläche“ kommen. Daran besteht kein Zweifel.


Nach der Verabschiedung des eGovernment Gesetzes Mitte 2013 und durch stetigen Ausbau und der Weiterentwicklung des De-Mail Verbundes, haben die Unternehmen (vom Freiberufler, über den Kleinstgewerbetreibenden und KMU, bis hin zum Großunternehmen) die notwendige Entscheidungs- und Investitionssicherheit für die rechtssichere, elektronische Kommunikation. De-Mail hat gute Voraussetzungen sich in den kommenden Jahren zum deutschen Standard zu entwickeln und in sich auch in europäische und weltweite Systeme zu integrieren. Die Grafik veranschaulicht wie De-Mail in ein Unternehmen integriert werden kann.

Einfache Integration von De-Mail in jede bestehende IT-Infrastruktur von Unternehmen und Institutionen.

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